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  • Christopher Twrdy

RS-Viren

Kurz vorab:


Sollte Ihr Kind sehr verschnupft sein, stark husten (bis zum Erbrechen), nach Atem ringen und womöglich nicht mehr trinken wollen, sollten Sie das unbedingt ärztlich abklären lassen. Es könnte sich um eine RSV-Infektion handeln.


Sollten Sie keinen Termin bei einem/r Kinderarzt /-ärztin bekommen, suchen Sie eine Spitalsambulanz auf.



Respiratorische Synzytialviren

Beim RS-Virus handelt es sich keineswegs um ein neues Virus. Das respiratorische Virus verursacht grippale Infekte und war immer schon da.

Infizieren können sich Menschen aller Altersgruppen, am gefährdetsten sind jedoch Säuglinge in den ersten Wochen und Monaten.


Die außergewöhnlich hohe Zahl an jungen Patienten liegt zum Teil am geschwächten Immunsystem von Kindern, durch die Hygienemaßnahmen der vergangenen Pandemiejahre.

Zudem werden üblicherweise Antikörper der Mutter über die Nabelschnur an das Baby weitergegeben. Da aber durch die Corona-Maßnahmen weniger Infektionen im Allgemeinen stattgefunden haben, fehlen vielen Neugeborenen Antikörper gegen diverse Infektionskrankheiten.

(Man muss aber anmerken, dass eben diese Maßnahmen zu jener Zeit notwendig und richtig waren!)

Außerdem hat sich gezeigt, dass nach einer Covid-Infektion das Immunsystem für bis zu vier Wochen geschwächt ist, was wiederum andere virale Infekte begünstigt.


RSV vs. Grippe


Die klinischen Symptome einer RSV-Infektion sind starker Schnupfen mit klarem Nasensekret, schwerer und hartnäckiger, schleimiger Husten und eher selten Fieber. Durch die Verengung der Atemwege trinken die Patienten außerdem immer weniger. In schweren Fällen kommt es zu Atemnot.


Grippale Infekte bzw. Influenza-Infektionen äußern sich hauptsächlich durch plötzliches (starkes) Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen, sowie Schnupfen und Husten.


Gegen Influenza gibt es bekanntlich Impfungen, gegen RS-Viren noch keine anhaltend wirksamen. Es gibt eine passive Impfung von Antikörpern, die unmittelbar und nur vorübergehend schützt. Diese wird aber hauptsächlich Kindern mit erhöhtem Risiko von schweren Verläufen verabreicht.


Kinder mit schweren Verläufen einer RSV-Infektion werden in Spitälern mit Infusionen behandelt und gegebenenfalls beatmet.



Momentan wird empfohlen, größere Menschenansammlungen zu meiden, besonders mit Kleinkindern.



 

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